Krefelder Brandschutzforum erwies sich erneut als großer Publikumsmagnet der Fachbranche
„Qualitätsorientierte Planung und Ausführung im baulichen Brandschutz“ war am 22. Januar 2010 das Thema des Forums, zu dem die BZB Akademie in Kooperation mit der Gütegemeinschaft Brandschutz im Ausbau, der Bundesfachgruppe WKSB im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes und der Bergischen Universität Wuppertal, Abteilung Sicherheitstechnik, eingeladen hat. Das Motto der Veranstaltung lautete: Der bauliche Brandschutz braucht mehr denn je praxisorientierte Lösungen. In der Marktwirtschaft ist die Gewährleistung eines optimalen Brandschutzes zunächst Aufgabe der Marktteilnehmer, d. h. der Bauwirtschaft und der Auftraggeber. Beide müssen zur Schaffung einer umfassenden Sicherheitskultur den ihnen möglichen Beitrag leisten. Aber auch die Wissenschaft bleibt gefordert. Hochrangige Experten aus dem Fachgebiet Brandschutz bereicherten das Forum mit ihren Vorträgen. Dipl.-Ing. Manfred Lippe, Autor, Dozent und Mitglied in Expertenkreisen auf ministerieller Ebene, berichtete über Leitungs- und Lüftungsanlagen aus brandschutztechnischer Sicht. Dass Brandschutz und Denkmalschutz nicht im Widerspruch zueinander stehen, stellten die beiden Folgeredner, Dr. Peter Nause und Dipl.-Ing. Bernd Mertin in ihren Vorträgen dar. Sowohl Nause, der heute Geschäftsbereichsleiter bei der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen (MFPA) Leipzig GmbH ist als auch Mertin, langjähriger Mitarbeiter bei der Materialprüfanstalt Braunschweig im Bereich Brandschutz, berichteten aus ihrem Erfahrungsschatz bei der Umsetzung brandschutztechnischer Lösungen in historischen Gebäuden. Dass Brandschutz und Denkmalschutz nicht im Widerspruch zueinander stehen stellten die beiden Folgeredner, Dr. Peter Nause und Dipl.-Ing. Bernd Mertin in ihren Vorträgen dar. Sowohl Nause, der heute Geschäftsbereichsleiter bei der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen (MFPA) Leipzig GmbH ist als auch Mertin, langjähriger Mitarbeiter bei der Materialprüfanstalt Braunschweig im Bereich Brandschutz, berichteten aus ihrem Erfahrungsschatz bei der Umsetzung brandschutztechnischer Lösungen in historischen Gebäuden. Die nachmittägliche Vortragsreihe eröffnete Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. e. h. Bernd-Jürgen Vorath (Bergische Universität Wuppertal) mit seinen kritischen Betrachtungen zu „Industriebaurichtlinie und Bestandsschutz“. Mit einem besonderen Highlight schloss Oberbrandrat Kai Günther, Berufsfeuerwehr Krefeld, die Fachvorträge ab als er anschaulich und praxisnah über die Aufgaben und Grenzen der Brandschau berichtete. Die Veranstaltung wurde gekrönt von den Beiträgen verschiedener Verbandsvertreter, die ihre Statements zum Brandschutz aus Sicht ihrer Verbände abgaben, darunter Dipl.-Ing. Raimund Bücher, Vorsitzender des Bundesverbands Betrieblicher Brandschutz Werkfeuerwehrverband Deutschland e. V., Senator h. c. Volker Rodenberg, Präsident des Wirtschaftsverbandes Brandschutz e. V. (Berlin) und Dipl.-Ing. Rolf Kanstinger, Vorstandsmitglied der Bundesfachgruppe Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., Berlin. Das Krefelder Brandschutzforum hat dieses Jahr alle Beteiligten erneut zum interdisziplinären Dialog und zur Schaffung einer verbesserten Sicherheitskultur im Brandschutz zusammengeführt. Etwa 100 Besucher und eine breite Palette an Fachausstellern haben die Möglichkeit ergriffen neue Kontakte zu knüpfen sowie bestehende Kontakte auszubauen. Somit wurde die Zielsetzung, den Teilnehmern mit einem attraktiven Programm neue Impulse zu geben und Brandschutz in seiner Vielfalt darzustellen voll und ganz erfüllt. |